Siebdruckwissen
Alles über Siebdruck
Sie wollten schon immer wissen, wie Siebdruck funktioniert und warum er für hochwertige Drucke so beliebt ist? Dann finden Sie hier alles Wichtige rund um Technik, Vorteile und Anwendungsbereiche dieses vielseitigen Druckverfahrens.
Schritt für Schritt zum perfekten Druckergebnis
Richtige Vorbereitung
Siebkopie
Der Siebdruckprozess beginnt mit der Vorbereitung des Siebes, indem es mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet und dann belichtet wird. Während der Belichtung härtet die Emulsion an den Stellen aus, die dem Druckmotiv entsprechen. Die unbelichteten Stellen werden ausgewaschen, um Öffnungen im Sieb zu erzeugen, durch die die Farbe beim Druck fließen kann.
Eine gute Übersicht über alle Siebdruckrahmen und deren Gewebe ist für uns wichtig. Für filigrane Motive und Linien verwenden wir feine Siebgewebe. Mittlere Gewebe garantieren hohe Farbechtheit und Witterungsbeständigkeit für langlebige Aufkleber. Unsere groben Gewebe sind ideal für Veredelungen mit Pigmenten wie Glitter, Sand und Struktureffekten.
Optimaler Druckprozess
Siebdruckverfahren
Für den Druck spannen wir das kopierte Sieb in die Druckmaschine ein. Bei diesem Druckverfahren verteilen wir die Druckfarbe gleichmäßig auf das vorbereitete Sieb. Die Rakel drückt die Farbe durch die offenen Stellen des Siebes. Mit dieser Drucktechnik erzeugt sie das gewünschte Motiv auf dem Bedruckstoff. Nach dem Druck trocknen wir die Farbe je nach Farbtyp und Material durch Lufttrocknung, Wärme oder UV-Strahlung.
Mit unserem großen Maschinenpark können wir für Sie bis zu einem Bogenformat von 102 x 142 cm hochauflösend drucken. Kleinauflagen, starre oder dicke Bedruckstoffe wie Schilder, Displays und Aufsteller bedrucken wir mit unserem Halbautomaten. Für höhere Auflagen stehen in unserer Siebdruckerei 3/4- und vollautomatische Flachbett- und Zylinderdruckmaschinen zur Verfügung.
Perfektes Finishing
Weiterverarbeitung
Unsere Weiterverarbeitung sorgt dafür, dass die Drucksachen ihre endgültige Form und Ausführung erhalten. Mit geschultem Auge verarbeiten unsere Spezialisten die Druckbogen nach Kundenwunsch. Dabei kommen unsere Schneidemaschinen, digitale Schneideplotter, Schlitzmaschine oder die bewährten Heidelberger Stanztiegel zum Einsatz.
Im nächsten Schritt kontrollieren, zählen, bündeln und verpacken wir Ihre Druckerzeugnisse. Und zu guter Letzt sorgen wir dafür, dass Ihre Produkte aus dem Siebdruck sicher verpackt und pünktlich bei Ihnen ankommen.
Ihr Lager platzt aus allen Nähten? Dann nutzen Sie doch einfach unseren Einlagerungsservice und rufen Sie Ihre Artikel bei Bedarf bequem bei uns ab.
Geschichte des Siebdrucks
Die Wurzeln des Siebdrucks reichen weit zurück – bis ins alte Asien. Schon vor über 1.000 Jahren verwendeten Kunsthandwerker in China und Japan fein geschnittene Schablonen, um Muster und Motive auf Stoffe zu drucken. Dabei kamen erstmals durchlässige Gewebe aus Seide zum Einsatz, die mit handgeschnittenen Papierschablonen kombiniert wurden.
In Japan entwickelte sich daraus die sogenannte „Katazome“-Technik, bei der mit Reispaste und Schablonen dekorative Muster auf Textilien aufgetragen wurden. Diese frühen noch komplett von Hand gefertigten Drucke gelten als direkte Vorläufer des modernen Siebdrucks.
Während der Siebdruck jahrhundertelang ein handwerkliches Verfahren mit einfachen Schablonen war, brachte das 20. Jahrhundert den entscheidenden Wandel: Die Einführung der Fototechnik revolutionierte den Prozess. Erstmals konnten filigrane Motive und Rasterbilder direkt auf das Sieb übertragen werden – ein Meilenstein für Präzision und Reproduzierbarkeit.
Gleichzeitig ersetzten feinmaschige, synthetische Siebe aus Nylon oder Polyester die bisherigen Seidengewebe. Diese neuen Materialien waren nicht nur robuster und langlebiger, sondern ermöglichten auch deutlich feinere Drucke und höhere Auflagen.
Mit diesen technischen Fortschritten wurde der Siebdruck industrietauglich – und fand seinen Platz in der Serienproduktion von Verpackungen, Textilien, elektronischen Bauteilen und Werbemitteln.
Der Begriff Serigraphie setzt sich aus dem lateinischen Wort sericum („Seide“) und dem griechischen graphein („schreiben“ oder „zeichnen“) zusammen. Wörtlich übersetzt bedeutet er also „mit Seide schreiben“. Das bezieht sich auf die ursprüngliche Verwendung von feinem Seidengewebe als Siebmaterial beim Drucken.
Der Begriff wurde im 20. Jahrhundert eingeführt, um den künstlerischen Siebdruck – vor allem in der bildenden Kunst – von der industriellen Anwendung zu unterscheiden. Künstler wie Andy Warhol machten die Serigraphie in der Pop Art weltbekannt.
Heute wird „Serigraphie“ oft synonym mit „Siebdruck“ verwendet, besonders im französischen Sprachraum oder im Kontext der Kunst.
Technik und Anwendung
Beim Siebdruck spannen wir ein feinmaschiges Gewebe (das Sieb) auf einen Rahmen, durch das wir die Druckfarbe auf das Material übertragen. Zuerst beschichten und belichten wir das Sieb mit dem gewünschten Design, sodass nur die Bereiche offen bleiben, die später gedruckt werden sollen. Anschließend streichen wir die Farbe mit einer Rakel gleichmäßig über das Sieb und drücken sie durch die offenen Stellen auf das Material.
Das Bedruckstoff – etwa Papier, Stoff oder Kunststoff – positionieren wir präzise unter dem Sieb, damit die Farbe exakt an der richtigen Stelle aufgetragen wird. Nach dem Druckvorgang entnehmen wir das Produkt und legen es zum Trocknen ab.
- Digitaldruck: Detailreiche Bilder für z. B. Kalender und Flyer lassen sich gut im Digitaldruck drucken. Unsere Siebdruckfarben mit hoher Deckkraft und unsere effektvollen Druckveredelungen runden das Bild ab.
Ihre personalisierten Produkte bedrucken wir individuell im Digitaldruck und veredeln sie anschließend im Siebdruck. -
Offsetdruck: Feine Details und präzise Farben lassen sich auf Verpackungen, Kunststoffen und Büchern besonders gut im Offsetdruck realisieren. Im Siebdruck veredeln wir diese anschließend z. B. mit Metallic- oder Neonfarben und einzigartigen Druckveredelungen.
Der Siebdruck hat sich von einer reinen Drucktechnik zu einer bedeutenden reproduzierbaren Kunstform entwickelt. Ob in der Pop-Art, Street-Art oder Grafikdesign:
- Andy Warhol machte den Siebdruck in den 1960er Jahren populär und verwendete ihn für seine berühmten Porträts von Marilyn Monroe, Elvis Presley und Mao Zedong.
- Roy Lichtenstein verwendete den Siebdruck für seine berühmten Pop-up-Bilder. Mit Punktmustern und grellen Farben imitierte er den Look von Comics.
- Der Street-Art-Künstler Banksy nutzt den Siebdruck für seine politischen und gesellschaftskritischen Werke wie z. B. Balloon Girl. Die limitierten Drucke sind in Sammlerkreisen begehrt.
- Feine Gewebe: 90er - 180er, sind perfekt für filigrane Motive und Linien. Damit bedrucken wir z. B. Verpackungen, Broschüren und hochwertige Etiketten.
- Mittlere Gewebe: 54er - 77er, verleihen euren Farben eine hohe Farbechtheit und sind durch ihre hohe Deckkraft ideal für alle Aufkleber, die langlebig und witterungsbeständig sein müssen. Außerdem verwenden wir diese Siebgewebe für Veredelungen wie Nachleucht-Effekt und Streichholzreibefläche.
- Grobe Gewebe: 12er - 43er Maschen pro cm², lassen sehr viel Farbe durch und wir erzielen einen hohen Farbauftrag. Grobe Gewebe verwenden wir z. B. für pigmenthaltige Veredelungen wie Glitter-, Sand- und Struktur-Effekt.
Der Siebdruck ist vielseitiger als herkömmliche Drucktechniken, da die Oberfläche weder unter Druck stehen noch eben sein muss.
Es können verschiedene Farben verwendet werden, um eine Vielzahl von Materialien wie Textilien, Keramik, Holz, Papier, Glas, Metall und Kunststoff zu bedrucken. Neben Standard-Druckpapieren und -folien werden auch medizinische Geräte, gedruckte Elektronik einschließlich Leiterplattendruck, Produktetiketten, Poster und Displays sowie Bekleidung bedruckt.
Wir können alle festen Materialien bis zu einer Hohe von 4 cm bedrucken.
Die Farbwahl hängt vom Material und dem gewünschten Effekt ab.
- Plastisolfarben: Sie zeichnen sich durch ihre hohe Deckkraft und Langlebigkeit aus.
- Wasserbasierte Farben: Umweltfreundlicher und atmungsaktiver.
- UV-härtende Farben: Trocknen schnell unter UV-Licht und sind ideal für glatte Oberflächen.
- Lösungsmittelbasierte Farben: Für nicht-poröse Materialien wie Glas, Metall oder Kunststoff.
- Spezialfarben: Metallic-, Neon- oder fluoreszierende Farben sowie Lacke und Glitzer.
Der Siebdruckprozess dauert bei uns von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen. Dies ist abhängig von:
- der Anzahl und Art der Farben ( z. B. mit Härter)
- dem Bedruckstoff (einfacher Bilderdruck bis grobes Material)
- Auflage
- Siebgewebe (feines bis grobes Motiv)
Beispiel schneller Prozess:
500 Flyer mit partiellem UV-Lack: Auf Bilderdruckpapier dauert der Prozess 4 Std. und auf offenem Naturpapier 6 Std.
Beispiel langwieriger Prozess:
2000 Buchumschläge aus Leinen mit 3 Farben: Aufgrund des hohen Farbauftrags müssen die Umschläge einzeln abgelegt und über Nacht getrocknet werden. Dies erfordert mehrere Produktionstage à 6 Std. plus 1 Tag Trocknungszeit.
- Siebdruck – für langlebige und hochwertige Drucke:
Die Farbe wird mit einem feinmaschigen Gewebe direkt auf das Material aufgetragen. Dadurch entstehen besonders deckende, brillante und haltbare Drucke, die auch auf dunklen oder speziellen Materialien wie Glas, Metall oder Kunststoff möglich sind. Zudem lassen sich Sonderfarben, Metallic- oder Neonfarben sowie haptische Effekte realisieren, die andere Verfahren nicht bieten. - Digitaldruck – die schnelle Alternative:
Hier wird die Farbe mit feinen Düsen direkt auf das Material gesprüht. Damit lassen sich Kleinauflagen, variable Motive und fotorealistische Bilder schnell und wirtschaftlich realisieren. Im Vergleich zum Siebdruck sind die Drucke jedoch weniger farbintensiv und nicht so beständig gegen Witterung und Chemikalien.
Unsere Digitaldruckmaschinen setzen wir gezielt dort ein, wo sie ihre Stärken haben: bei Aufklebern, kleinen Auflagen von Schildern, personalisierten Produkten oder taktilen Elementen. - Offsetdruck - für große Auflagen:
Hier wird die Farbe zunächst auf eine Druckplatte übertragen, dann über einen Gummituchzylinder auf das Papier oder den Bedruckstoff. Dieses indirekte Verfahren ermöglicht sehr detailreiche Drucke mit hoher Farbpräzision und ist besonders wirtschaftlich bei großen Auflagen wie Prospekten, Flyern oder Büchern. Die Möglichkeiten für Spezialeffekte sind jedoch begrenzt.
Wir setzen sowohl Siebdruck als auch Digitaldruck ein – je nach Anforderung finden wir das passende Verfahren für jedes Projekt.
Siebdruckmaschinen
Bei der halbautomatischen Flachbett-Siebdruckmaschine erfolgt das Anlegen der Druckmaterialien (z.B. Papier, Kunststoffplatten oder Holz) per Hand.
Die Maschine übernimmt anschließend automatisch das Absenken und Anheben des Siebes sowie den Rakelvorgang.
Das Entnehmen (Ablegen) erfolgt manuell.
Diese Maschine setzen wir bei kleinen und mittleren Stückzahlen, Kunstdrucken und Substrate bis zu 4 cm Höhe ein. Das maximale Bogenformat ist 130 x 100 cm.
Bei der dreiviertelautomatischen Flachbett-Siebdruckmaschine erfolgt das Anlegen (Positionieren der Druckmaterialien) manuell.
Das automatische Absenken und Anheben des Siebes sowie der Druckvorgang mittels Rakel, der Transport des bedruckten Materials und das Ablegen laufen automatisiert ab.
Diese Maschinen nutzen wir für mittlere bis größere Auflagen. Das maximale Bogenformat ist 140 x 100 cm.
Der Bedruckstoff wird automatisch zugeführt und die Zylinderdruckmaschine bedruckt das Material mit einem automatischem Rakelprozess auf einem rotierenden Zylinder. Während ein Druckbogen gerade bedruckt wird, zieht der Zylinder bereits den nächsten Bogen an. Durch diesen parallelen Ablauf ist die Maschine besonders schnell und effizient.
Auch das Ablegen erfolgt automatisch.
Wir setzen diese Maschine für hohe Auflagen ein, insbesondere für Papier und Folien. Das maximale Bogenformat ist 102 x 73 cm.
Die Karussell-Siebdruckmaschine arbeitet mit mehreren Druckstationen, die kreisförmig angeordnet sind. Jedes Textil bleibt dabei flach auf einer Druckpalette liegen, während das Karussell von Station zu Station rotiert. An jeder Station befindet sich ein Sieb, das eine andere Farbe aufträgt – mit einem manuellen oder halbautomatischen Rakelprozess.
Dieser rotierende Aufbau ermöglicht mehrfarbige Drucke mit hoher Präzision, da das Textil während des gesamten Druckvorgangs fixiert bleibt.
Diese Maschinen wird besonders im Textildruck eingesetzt, etwa für T-Shirts, Taschen und andere flache Stoffe in mittleren bis größeren Auflagen.
Bei der Rundsiebdruckmaschine wird das Bedruckmaterial – wie Flaschen, Tuben oder zylindrische Behälter – automatisch eingespannt und in Rotation versetzt. Das Sieb bewegt sich synchron zur Drehung des Objekts und trägt die Farbe gleichmäßig rundum auf. Der Rakelprozess erfolgt kontinuierlich entlang der Oberfläche.
Diese Maschine wird vor allem für Verpackungen und Werbeträger mit runder Form, sowohl aus Kunststoff als auch aus Glas oder Metall angewandt.
Bei der Roll-to-Roll-Siebdruckmaschine wird das Material von einer Rolle abgewickelt, durchläuft den gesamten Druckprozess und wird am Ende wieder aufgerollt. Das Sieb bleibt stationär, während das Substrat kontinuierlich darunter hindurchläuft.
Der Rakelprozess erfolgt im Durchlauf, wodurch auch lange Materialbahnen effizient bedruckt werden können.
Durch diesen kontinuierlichen Ablauf eignet sich die Maschine besonders für hohe Stückzahlen bei flexiblen Materialien wie Folien, Textilien oder technischen Substraten.
Eine Rakel ist ein Werkzeug im Siebdruck, mit dem die Farbe durch das feinmaschige Gewebe, das sogenannte Sieb, auf den Bedruckstoff gedrückt wird. Sie besteht meist aus einem Halter mit einer elastischen Gummileiste, deren Härte und Form an den jeweiligen Druck angepasst werden.
Mit gleichmäßigem Druck und einem bestimmten Winkel wird die Rakel über das Sieb geführt. Dadurch entsteht ein kontrollierter Farbauftrag, der für ein sauberes und präzises Druckergebnis sorgt.
Die Emulsion ist eine lichtempfindliche Beschichtung, mit der das Sieb im Siebdruck vorbereitet wird. Sie wird gleichmäßig auf das Gewebe aufgetragen und anschließend getrocknet.
Bei der Belichtung härten die belichteten Stellen aus und werden wasserfest, während die unbelichteten Bereiche ausgewaschen werden können. Auf diese Weise entsteht eine Schablone, die das gewünschte Motiv freilegt und den Farbauftrag beim Druck ermöglicht.
Herausforderungen des Siebdrucks
Der Treppeneffekt im Siebdruck hängt in erster Linie von der Maschenweite des Siebes und der Beschichtung ab. Wird ein zu grobes Sieb verwendet, ist die Auflösung begrenzt, was zu stufenartigen Kanten im Druckmotiv führt, insbesondere bei Details wie Rundungen, Diagonalen oder feinen Linien.
Der Treppeneffekt kann ebenfalls auftreten, wenn die Vorlage eine zu niedrige Auflösung hat.
Deshalb müssen Farben oder Lacke immer auf das Sieb abgestimmt werden. So wird z. B. für den Druck von Blindenschrift ein grobes Sieb und für den Druck von Schwarzschrift ein feines Sieb verwendet.
Nach dem Entfernen der Emulsion auf dem Sieb verbleiben schwache Umrisse der offenen Bereiche früherer Schablonen ab. Diese sehen wie Trübungen oder Geister aus. Sie sind das Ergebnis von Farbresten, die sich im Gewebe verfangen haben.
Diese können durch eine chemische Nachbehandlung entfernt werden. Ist dies nicht möglich, muss das Sieb neu bespannt werden.
Der Moaré-Effekt ist ein störendes Muster, das durch die Überlagerung zweier Raster entsteht. Er wird durch Interferenzen zwischen dem Druckraster, dem Siebgewebe oder einer bereits bedruckten Struktur verursacht.
Um den Effekt zu minimieren, kann man den Rasterwinkel anpassen, feinere Siebmaschen wählen oder den Rasterversatz optimieren. Aus diesem Grund haben unsere Siebe einen festen Winkel. Sollte dieser mit dem Farbraster des Kunden kollidieren, bespannen wir ein passendes Sieb neu.
Vorteile des Siebdrucks
Beim Siebdruck werden besonders hochwertige Farben verwendet, die sich fest mit dem Material verbinden.
Dadurch entstehen Drucke, die sehr abriebfest sind und auch bei starker Beanspruchung – etwa durch häufige Nutzung oder äußere Einflüsse – lange haltbar bleiben. Sie sind zudem resistent gegen UV-Strahlung und bleichen daher nicht so schnell aus. Außerdem bieten sie einen hohen Schutz vor Witterungseinflüssen.
Das macht Siebdruck besonders geeignet für Außenanwendungen, wetterfeste Aufkleber oder Produkte mit langer Lebensdauer.
Der Siebdruck bietet zahlreiche kreative Optionen, die mit anderen Verfahren nur schwer umsetzbar sind. Wir setzen nicht nur Neon- und Metallicfarben ein, sondern auch Speziallacke, die beispielsweise rutschhemmend oder kratzfest sind.
Ein Highlight sind die haptischen Effekte, bei denen wir echte Materialien wie Sand oder Glitter aufdrucken, um interessante Texturen zu erzeugen. Darüber hinaus verwenden wir innovative Farben, die auf bestimmte Einflüsse reagieren – etwa thermoaktive, lichtempfindliche oder rubbelaktive Farben, die ihre Erscheinung verändern. Diese einzigartigen Effekte sind nur im Siebdruck möglich.
Eine Übersicht mit unseren Veredelungseffekten finden Sie hier.
Der Siebdruck erfordert für jede Farbe die Erstellung eines eigenen Siebs. Dieser initiale Aufwand macht ihn bei kleinen Stückzahlen weniger wirtschaftlich. Bei größeren Auflagen hingegen wird er schnell rentabel.
Sobald die Siebe vorbereitet sind, ermöglicht der Siebdruck eine besonders effiziente und kostengünstige Produktion. Daher ist er ideal für Serienproduktionen ab etwa 1.000 Exemplaren, z.B. Aufkleber, Flyer oder Verpackungen. In diesem Bereich bietet der Siebdruck oftmals ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Druckverfahren.
Die Siebdruckfarben werden in vergleichsweise großer Schichtstärke aufgetragen.
Dadurch erzielen sie eine hohe Deckkraft – selbst auf dunklen oder farbigen Untergründen bleiben die Farben kräftig. Das ist zum Beispiel wichtig bei schwarzen Bedruckstoffen oder farbigen Folien, bei denen andere Druckverfahren schnell an ihre Grenzen stoßen.
Grundsätzlich kann Siebdruck nachhaltig sein, weil die Drucke durch ihre lange Haltbarkeit nicht so schnell ersetzt werden müssen und dadurch Ressourcen sparen. Zudem lassen sich umweltfreundliche Farben ohne Lösungsmittel oder mit reduzierten Schadstoffen sowie nachhaltige Bedruckstoffe einsetzen, die recycelbar oder besonders langlebig sind. Auch mit geeigneten Hilfsmitteln sowie einer Produktion und einem Versand, die möglichst wenig Abfall verursachen, lässt sich der Siebdruck ressourcenschonend gestalten.
Auch wir achten auf umweltverträgliche Materialien und Prozesse: Wir nutzen Recyclingkartons, PVC-freie Schrumpffolien und ökologische Hilfsmittel bei der Sieberstellung. Wo möglich, setzen wir Farben ein, die kein PVC, keine Weichmacher und keine Zusätze von Chlor oder Halogenen enthalten und bieten ausgewählte Veredelungen auch als „Grüne Effekte“ an.
Ihr erster Schritt, um Ihr Siebdruck-Projekt professionell zu realisieren.
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